Keynote: Vergesst MFA — gebt mir Passkeys!
Identitätsdiebstahl sorgt jedes Jahr für Milliardenschäden. Unsere bisherigen Lösungsansätze – bessere Passwörter und Multifaktor-Authentifizierung – gehen am eigentlichen Problem vorbei. Denn Passwörter sind schon vom Konzept her kaputt und Multifaktor-Authentifizierung schießt im besten Fall mit Kanonen auf Spatzen. Im schlimmsten Fall bietet sie trotz all dem zusätzlichen Aufwand gegen gängige Angriffe kaum mehr Sicherheit als ein einfaches Passwort.
Dabei könnte ausnahmsweise mal alles ganz einfach sein. Denn Passkeys sind ein seltener Glücksfall der Security: Per Design sicherer als (fast) alle anderen Authentifizierungsverfahren und dann auch noch maximal einfach und komfortabel für den Anwender. Was jetzt vor allem fehlt, sind Anwendungen und Dienste, die eine Anmeldung mit Passkeys unterstützen.
Jürgen Schmidt von heise security erklärt in seinem Plädoyer für Passkeys, wie diese funktionieren, warum das konzeptionell so viel besser ist als die Alternativen, verschweigt aber auch nicht, wo es derzeit noch hakt.
Lernziele
- Grundsätzliche Funktionsweise von Passkeys und deren konzeptionelle Vorteile gegenüber anderen Authentifizierungsverfahren
- Woher kommt die angepriesene "Phishing-Resistenz"?
- Limitierungen, Kompromisse und Probleme von Passkeys